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27.04.2016 – „Gott, wie schön ist deine Welt…“

Wenn der Männerchor-Harmonie Rennerod zu seinem Frühlingskonzert einlädt, kann man gewiss sein, ein ansprechendes Programm präsentiert zu bekommen.

So war es auch in diesem Jahr in der St. Hubertus Kirche in Rennerod, die sehr gut gefüllt war. Darüber freuten sich die konzertierenden Chöre und Solisten besonders. Arnold Riebel vom gastgebenden Männerchor-Harmonie hatte die Moderation übernommen. Die beiden Chorleiter Andreas Schröder (Rennerod) und Karl-Wilhelm Dünnes (Erbach) leiteten die musikalischen Darbietungen ihrer Chöre jeweils kurz ein. Um es vorwegzunehmen: Es war ein Konzert mit eindringlicher Wirkung. Denn sämtliche Darbietungen waren nicht nur von Qualität geprägt, auch die Literaturauswahl ließ erkennen, dass sich die Chöre entsprechend ihres Leistungsgrades effizient darstellten.

Der gastgebende Männerchor-Harmonie machte den Anfang unter der bewährten Leitung von Andreas Schröder mit sakraler Literatur. „In Paradisum“ von Collin Mawby und „Pater noster“ von Albert de Klerk sorgten bereits für einen wirkungsreichen Einstieg des ersten Programmblocks.

Mit dem MGV „Eintracht“ Erbach ist der Männerchor-Harmonie schon lange freundschaftlich verbunden. Dass die „Eintracht“ in Karl-Wilhelm Dünnes einen tüchtigen Chorleiter hat, daran ist nicht zu zweifeln. Hinsichtlich des Wettbewerbsgedanken befindet sich der bewegliche Männerchor immer auf der Erfolgslinie. Dass die Erbacher in Rennerod einen großen Publikumserfolg verzeichnen konnten, war klar. Mit einer Auswahl bedeutender geistlicher Gesänge („Ubi caritas“ von Ola Gjello, „Wachet auf“ von Martin Folz  und „Ave verum“ von Camille Saint-Saens) über klangvolle Spirituals (zum Beispiel „I will praise thee, o Lord“ von Knut Nystedt) bis zu anspruchsvollen Kunstliedern von Franz Schubert („Die Nacht“) und Mendelssohn-Bartholdy („Der frohe Wandersmann“) überzeugte der Chor mit viel Hingabe und Ausdruck. Großer Beifall war ihm sicher. Insbesondere das russische Stück „Tebje pojem“ von Dimitrij Botniansky wirkte eindringlich im Kirchenraum nach.

Aber auch dem gastgebenden Chor, dem der Abschluss des Konzerts vorbehalten war, war großer Beifall sicher. Neben dem „Der See ruht still“ von Robert Schumann eroberten die Sänger vor allem mit dem „Abendlied“ (Carl Fr. Adam). Nicht zu vergessen die beiden Trompetersolisten Niklas Gros und Hans Zilles sowie die Cellistin Judith Dietz und die Pianistin Carmen Laufer, die ihre Stücke allesamt virtuos spielten.

Besonders hervorzuheben ist Solist Hans-Albert Demer. Der Bassist verfügt über eine klangvolle Stimme, die auch mit den erfahrenen Sängern der beiden Männerchöre schön harmonierte. Wunderschön kamen das „Vater unser“ von Hanne Haller sowie das „Halleluja“ von Leonhard Cohen zur Geltung. Das romantische „Die Rose“ von Ammanda Mc. Broom war ebenfalls von eindringlicher Wirkung.

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