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AW vom 06.02.2021: “Seit 20 Jahren „mit den Ohren singen“”

Karl-Wilhelm Dünnes ist seit 20 Jahren Chorleiter beim Männergesangverein „Eintracht“ Erbach tätig. Die Sänger bedankten sich für die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit in einer würdigenden Videoschalte und zeigten bewegte Meilensteile der Zusammenarbeit in einer Video-Hommage. Foto: Müller.

Karl-Wilhelm Dünnes feiert Dirigentenjubiläum bei der „Eintracht“ in Erbach

-von Christian Müller-

ERBACH. Das war eine gelungene Überraschung: In einer kürzlich stattgefundenen Zoom-Konferenz gratulierten die Sänger des MGV „Eintracht“ Erbach ihrem Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes mit einer würdigenden Video-Hommage zu seinem Dirigentenjubiläum. Seit nun 20 Jahren leitet der Westerwälder die Erbacher Männer gesanglich an und kann auf eine großartige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Es war ein denkwürdiger Abend, als am 8. Januar 2001 „der Neue“ in der montäglich stattfindenden Gesangsstunde der „Eintracht“ Erbach in der Erlenbachhalle erschien. Der damalige Vorsitzende Hubert Diehl stellte an diesem Tag Karl-Wilhelm Dünnes den Sängern vor. Der Westerwälder krempelte von der ersten Stunde an die Ärmel hoch, denn es sollte nur ein halbes Jahr dauern, bis der erste Wettbewerb in Bleidenstadt vom Männerchor erfolgreich besucht wurde. „Es gelang eine Premiere nach Maß“, wie Vorsitzender Michael Schüler in seiner Video-Laudatio würdigend hervorhob. Die „Eintracht“ konnte mit den Stücken „Preghiera“, „Shenandoah“ und „Der Einsiedel“, dem Gewinn aller ersten Preise sowie der Tageshöchstwertung die Jury überzeugen. Die Feuerprobe des Dirigenten war somit fulminant gelungen. In den letzten 20 Jahren nahm der Männerchor unter der Leitung von Karl-Wilhelm Dünnes an 19 nationalen und drei internationalen Wettbewerbe teil. „Es waren wirklich außergewöhnliche Erlebnisse, die von unserem musikalischen Leiter alles abverlangten. Man fährt nicht mal so zu diesen Festivals, sondern man muss Höchstleistungen erbringen, um mit semi- oder sogar professionellen Ensembles bestehen zu können“, wie Schüler betonte. Aus diesem Grund blieben die Fahrten nach Budapest im Jahr 2007, das „Edvard-Grieg-Festival“ in Bergen im Jahr 2011 sowie der Auftritt bei „Singing World“ in St. Petersburg im Jahr 2014 in besonderer Erinnerung. Schüler bedankte sich bei Dünnes, dass er die Sänger und Projektsänger zu Höchstleistungen geführt hatte: „Es hat alles gepasst. Diese Reisen werden alle, die teilgenommen haben, so schnell nicht wieder vergessen.“

Große Auszeichnung

Eine besondere Ehre wurde dem Chorleiter der „Eintracht“ in Russland zu teil: Er wurde in St. Petersburg zum besten Chorleiter des Festivals ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Dünnes auf 16 eigenen ausgerichteten nationalen wie internationalen Konzerten, die wie Schüler betonte „auf außerordentlich hohem Niveau angesiedelt waren“, stets ein großes Gespür für gehobene Instrumental- und Chormusik gezeigt. Besonders hob Schüler hierbei die Aufführungen 2006 beim „Festtagszauber“ mit Johannes Kalpers und „Frühling am Bodensee“ mit einer Schubertiade hervor. Pädagogisches Geschick und zielorientiertes Arbeiten in den Chorproben seien die wesentlichen Faktoren für den anhaltenden Erfolg der „Eintracht“, so Schüler weiter. Dünnes lege auch bei schwierigen Aufgaben eine Leichtigkeit an den Tag, die außergewöhnlich sei: „Neben den musikalischen Fähigkeiten ist jemand erst dann ein guter Chorleiter, wenn er noch darüber hinaus kommunikativ, zugänglich, gut vorbereitet, verständnisvoll und unterhaltsam ist.“ So gehören mancher seine Kommentare wie „Mit den Ohren singen“ oder „Nehmt mal die Wolle aus dem Mund“ schon zur geflogenen Vereinstradition, so der Vorsitzende und bedankte sich im Namen der „Eintracht“ für die angenehme Zusammenarbeit. Vizechorleiter Manfred Hahne stimmte im Anschluss kurz am heimischen Klavier eine Beethoven-Sonate an, bevor er sich auch bei Dünnes bei seiner „hervorragenden Chorleitertätigkeit“ bedankte. Die Arbeit des Westerwälders sei stets anschaulich und verständlich: „Ich freue mich immer zum Singen zu kommen, weil Karl-Wilhelm Dünnes auch ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen hat. Durch seine große Geduld hat er uns bisher immer ans Ziel geführt und mir auch die Arbeit als Vizechorleiter erleichtert“, so Hahne abschließend. Wie auch Schüler freue er sich schon wieder darauf, „analog“ mit den anderen Sängern der „Eintracht“ zusammen am Montag in der Erlenbachhalle zu singen. Die digitalen Treffen seien zwar nett, aber könnten die realen Gesangsstunden mit ihrem Dirigenten keinesfalls ersetzen.

Als Dank für die zwanzigjährige Zusammenarbeit überreichten Schüler und Hahne dem sichtlich gerührten Chorleiter „virtuell“ einen Gutschein für eine Konzertaufführung in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz verbunden mit einem Aufenthalt im Schloss Engers. Am Ende der Videokonferenz schalteten sich auch einige Sängerfrauen dazu und gratulierten Karl-Wilhelm Dünnes zum Dirigentenjubiläum herzlich.

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NNP vom 03.02.2021: “Seit 20 Jahren singt er mit den Ohren”

Karl-Wilhelm Dünnes bei der “Eintracht”

Karl-Wilhelm Dünnes ist seit 20 Jahren als Chorleiter beim Männergesangverein “Eintracht” Erbach tätig. Die Sänger bedankten sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Videoschalte und zeigten bewegte Meilensteile der Zusammenarbeit.
© müller

Das war eine gelungene Überraschung: In einer kürzlich stattgefundenen Zoom-Konferenz gratulierten die Sänger des MGV “Eintracht” Erbach ihrem Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes mit einer würdigenden Video-Hommage zu seinem Dirigentenjubiläum. Seit nun 20 Jahren leitet der Westerwälder die Erbacher Männer gesanglich an und kann auf eine großartige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Es war ein denkwürdiger Abend, als am 8. Januar 2001 “der Neue” in der montäglich stattfindenden Gesangsstunde der “Eintracht” Erbach in der Erlenbachhalle erschien. Der damalige Vorsitzende Hubert Diehl stellte an diesem Tag Karl-Wilhelm Dünnes den Sängern vor.

Die Ärmel hochgekrempelt

Der Westerwälder krempelte von der ersten Stunde an die Ärmel hoch, denn es sollte nur ein halbes Jahr dauern, bis der erste Wettbewerb in Bleidenstadt vom Männerchor erfolgreich besucht wurde.

Es gelang eine Premiere nach Maß”, wie Vorsitzender Michael Schüler in seiner Video-Laudatio würdigend hervorhob. Die “Eintracht” konnte mit den Stücken “Preghiera”, “Shenandoah” und “Der Einsiedel” dem Gewinn aller ersten Preise sowie der Tageshöchstwertung die Jury überzeugen. Die Feuerprobe des Dirigenten war somit fulminant gelungen.

Was einen guten Chorleiter ausmacht

In den vergangenen 20 Jahren nahm der Männerchor unter der Leitung von Karl-Wilhelm Dünnes an 19 nationalen und drei internationalen Wettbewerbe teil. “Es waren wirklich außergewöhnliche Erlebnisse, die von unserem musikalischen Leiter alles abverlangten. Man fährt nicht mal so zu diesen Festivals, sondern man muss Höchstleistungen erbringen, um mit semi- oder sogar professionellen Ensembles bestehen zu können”, wie Schüler betonte. Aus diesem Grund blieben die Fahrten nach Budapest im Jahr 2007, das “Edvard-Grieg-Festival” in Bergen im Jahr 2011 sowie der Auftritt bei “Singing World” in St. Petersburg im Jahr 2014 in besonderer Erinnerung. Schüler bedankte sich bei Dünnes, dass er die Sänger und Projektsänger zu Höchstleistungen geführt hatte: “Es hat alles gepasst. Diese Reisen werden alle, die teilgenommen haben, so schnell nicht wieder vergessen.”

Eine besondere Ehre wurde dem Chorleiter der “Eintracht” in Russland zu teil: Er wurde in St. Petersburg zum besten Chorleiter des Festivals ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Dünnes auf 16 eigenen ausgerichteten nationalen wie internationalen Konzerten, die wie Schüler betonte “auf außerordentlich hohem Niveau angesiedelt waren”, stets ein großes Gespür für gehobene Instrumental- und Chormusik gezeigt. Besonders hob Schüler i die Aufführungen 2006 beim “Festtagszauber” mit Johannes Kalpers und “Frühling am Bodensee” mit einer Schubertiade hervor.

Pädagogisches Geschick und zielorientiertes Arbeiten in den Chorproben seien die wesentlichen Faktoren für den anhaltenden Erfolg der “Eintracht”, so Schüler weiter. Dünnes lege auch bei schwierigen Aufgaben eine Leichtigkeit an den Tag, die außergewöhnlich sei: “Neben den musikalischen Fähigkeiten ist jemand erst dann ein guter Chorleiter, wenn er noch darüber hinaus kommunikativ, zugänglich, gut vorbereitet, verständnisvoll und unterhaltsam ist.” So gehören mancher seine Kommentare wie “Mit den Ohren singen” oder “Nehmt mal die Wolle aus dem Mund” schon zur geflogenen Vereinstradition, so der Vorsitzende und bedankte sich im Namen der “Eintracht” für die angenehme Zusammenarbeit.

Beethoven-Sonate als Dankeschön

Vizechorleiter Manfred Hahne stimmte im Anschluss kurz am heimischen Klavier eine Beethoven-Sonate an, bevor er sich auch bei Dünnes bei seiner “hervorragenden Chorleitertätigkeit” bedankte. Die Arbeit des Westerwälders sei stets anschaulich und verständlich: “Ich freue mich immer zum Singen zu kommen, weil Karl-Wilhelm Dünnes auch ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen hat. Durch seine große Geduld hat er uns bisher immer ans Ziel geführt und mir auch die Arbeit als Vizechorleiter erleichtert”, so Hahne abschließend. Wie auch Schüler freue er sich schon wieder darauf, “analog” mit den anderen Sängern der “Eintracht” zusammen am Montag in der Erlenbachhalle zu singen. Die digitalen Treffen seien zwar nett, aber könnten die realen Gesangsstunden mit ihrem Dirigenten keinesfalls ersetzen.

Als Dank für die 20-jährige Zusammenarbeit überreichten Schüler und Hahne dem sichtlich gerührten Chorleiter “virtuell” einen Gutschein für eine Konzertaufführung in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz verbunden mit einem Aufenthalt im Schloss Engers. Am Ende der Videokonferenz schalteten sich auch einige Sängerfrauen dazu und gratulierten Dünnes zum Dirigentenjubiläum herzlich.

Christian Müller

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NNP vom 31.12.2020: “Sänger feiern Abschluss eines schwierigen Jahres”

ERBACH. Männergesangverein verteilt Weihnachtstüten – Virtuelles Anstoßen über Zoom

Normalerweise würden die Sänger des Männergesangvereins „Eintracht“ Erbach kurz vor Weihnachten immer ihren Jahresabschluss in gemütlicher Atmosphäre in uriger Kulisse begehen. Doch dieses Jahr ist alles anders: Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben fest im Griff. Vorsitzender Michael Schüler hat sich deshalb eine besondere Überraschung für die Sänger ausgedacht.

Vorsitzender Michael Schüler (links) überreichte dem ältesten Sänger der “Eintracht”, Josef “Jupp” Diehl, eine Weihnachtstüte mit Westerwälder Bier und hausgemachter Fleischwurst. Foto: Müller

Josef „Jupp“ Diehl freut sich sichtlich, als er winkend von seiner Terrasse und mit gebotenem Mindestabstand Michael Schüler begrüßt. Der Vorsitzende des MGV „Eintracht“ Erbach kommt nicht mit leeren Händen zum ältesten Sänger des Chores. „Nicht nur jedes aktive Mitglied, sondern auch die Projektsänger, unsere fleißigen Mitstreiterinnen im Vorstand und natürlich der Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes bekommen unsere Weihnachtstüte“, erklärt Schüler. Ihm kam diese nette Idee, weil sich die Sänger zum letzten Mal am Montag, 21. Dezember, zu einer Zoom-Konferenz online treffen und den Jahresabschluss virtuell feiern. Um zusammen anstoßen zu können, bekommt nun jeder die „Fresstüte“ ausgeteilt, wie Schüler das kleine Mitbringsel scherzhaft nennt.

„Anders geht es leider dieses Jahr nicht. Aber es ist trotzdem schön, die anderen Sänger zu mindestens bald alle wieder auf dem Bildschirm zu sehen“, so der Vorsitzende.

Große Herausforderung

Das Jahr 2020 war für die deutschen Chöre eine große Herausforderung. Die Ansteckungsgefahr beim Singen bleibt weiterhin hoch. Da die Stadt Bad Camberg sämtliche Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser für Chorproben aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen hatte, trafen sich die Sänger der „Eintracht“ seit Mai regelmäßig im Videochat. Ein kleiner Schritt zur „Normalität“ wurde dann im Juli gewagt, als der Chor auf dem Schulhof der Erbacher Grundschule zusammenkam, um gemeinsam das Singen wieder einzuüben. Ein sehr großer Teil der Sänger nahm an dieser Freilichtübung teil, die unter strengen hygienischen Auflagen stattfinden konnte.

Westerwälder Bier und Fleischwurst

Im Herbst wurde es wieder früh dunkel. Das letzte Freilichtsingen fand deshalb Ende September statt. Obwohl eifrig nach Alternativen für das weitere Stimmtraining gesucht wurde, kam dennoch die Entwicklung der Pandemie dazwischen. Bereits der Teil-Lockdown machten alle getroffenen Vorbereitungen wieder zunichte.

Trotz alledem hielten einige Sänger am Singen fest, probten Zuhause mit dem vom Verein zur Verfügung gestellten Online-Materialien oder nahmen an virtuellen Projekten wie dem „Weihnachtsmännerchor“ unter Leitung der heimischen Chorleiter Jürgen Fassbender und Sebastian Kunz teil.

Insgesamt schaut der Männerchor „Eintracht“ Erbach positiv in die Zukunft. „Dies wird auch an der nun verteilten Weihnachtstüte deutlich“, meint Schüler und unterstreicht, dass jeder Sänger neben Westerwälder Bier und hausgemachter Fleischwurst auch eine besinnliche Weihnachtsbotschaft überreicht bekommt: „Wir hoffen, dass ihr in diesen schwierigen Zeiten unserem Verein treu bleibt. Wir wünschen allen Mitgliedern, Angehörigen und Familien ein frohes Weihnachtsfest im Rahmen der Möglichkeiten sowie alles Gute und Gesundheit für das kommende Jahr“, so der Vorsitzender der „Eintracht“ abschließend.

Christian Müller

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CA vom 16.07.2020: “Mit dem CA bei der Kapstadt-Tour”

REGION (red). Der ehemalige Sänger des Männergesangvereins “Eintracht Erbach”, Klaus Kauffmann (links, Niederselters) und Uli Deisel (Bad Camberg), der frühere Fußballtrainer der SG Selters, starteten mit 33 000 anderen Pedalrittern vordem Ausbruch der Corona-Pandemie in Südafrika beim größten (Jedermann)-Radrennen der Welt. Die Cape Town Cycle Tour ist 109 Kilometer lang. Es gilt 1220 Höhenmeter zu überwinden. Der Start erfolgte an der Grand Parade mitten in Kapstadt. Die Strecke führte östlich um den Tafelberg über Constantia nach Simon‘s Town an die östliche Küste der Kap-Halbinsel. In Smithwinkel folgte der Wechsel an die westliche Küste. Klaus Kauffmann kam bei seiner 14. Teilnahme nach 4:38:10 Stunden ins Ziel. Für Uli Deisel blieb die Uhr bei 4:46,58 Stunden stehen. Nach dem Rennen war Entspannung mit dem Lesen des Camberger
Anzeigers angesagt. di/Foto: Uli Deisel

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CA vom 16.07.2020: “Ballgeflüster am Donnerstag”

Von Manfred Disper

Der krisengeschüttelte Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 siegte vor 1500 Zuschauern am 9. Mai 1993 zur Rasenplatzweihe beim RSV Würges mit 11:0-Toren. Der damalige Würgeser Erfolgstrainer Harald Ringel ermöglichte Vater Erich Brands und Sohn Heiko Brands einen ersten gemeinsamen großen Auftritt bei den Roten. Da werden bei Rüdiger Ferfers (Würges) und vielen anderen heimischen Fans der Gelsenkirchener Erinnerungen wach an bessere Tage. „Damals zu meiner Zeit, haben wir uns für die Spiele gegen Borussia Dortmund gar nicht erst umgezogen“, tönte 1994 der Ex-Nationalspieler Helmut Kremers am Mikrofon vor der Abstimmung bei der Präsidentenwahl. Er wurde wenig später mit überwältigender Mehrheit gewählt. Zeitgleich mit dem S04-Gastspiel in Würges feierten in Erbach die “Eintracht”-Sänger ihren 100. Geburtstag. Deren Chef Michael Schüler ist Fan von Borussia Dortmund…

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CA vom 04.06.2020: “Männerchor im Videochat”

MGV Eintracht Erbach trifft sich virtuell regelmäßig zum Austausch

ERBACH (ca). Dass sie derzeit nicht gemeinsam im gewohnten Übungsraum singen können, ist besonders für die Chöre der Region eine große Herausforderung. Der Männergesangverein Eintracht Erbach geht deshalb mit der Zeit und trifft sich nun regelmäßig zum Videochat.

Beim ersten dieser Art kam fast der gesamte Männerchor zusammen. Einer, der sich besonders freute, seine Sängerfreunde wiederzusehen, war Thomas Becker. Der Erbacher hatte bei der ersten Videoschalte mit dem Männerchor Geburtstag. Spontan stimmten einige Sänger ein Geburtstagslied an, aber Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes winkte ab. „Das klingt einfach zu blechern. Wir bringen Zoom damit zum Surren“, so der Westerwälder, der live zugeschaltet war. „Wir halten über Zoom keine Chorproben ab.

Dafür ist dieses Tool einfach nicht geschaffen. Zur Probe gehört der direkte Dialog zwischen den Sängern und dem Dirigenten, das Anleiten und das Zuhören“, wie der engagierte Chorleiter darlegt. Beim ersten Onlinetreffen machen sich auch einige alltäglich erscheinende Hintergrundphänomene bemerkbar, die eine Chorprobe über Zoom zusätzlich erschweren würden: Bei einem Sänger klingelt das Telefon, bei einem anderen flimmert im Hintergrund der Fernseher in der Wohnung mit. „Das erinnert alles an die Zeit der Kurzwellenübertragung“, stellt Manfred Hahne, stellvertretender Chorleiter, amüsiert fest.

Tobias Schuhen hat seine Sängerfreunde gut im Blick. Der zweite Vorsitzende der Eintracht Erbach hat mit dem Vorstand diese moderne Kommunikation über Videochat angeregt. Foto: Müller

Statt gemeinsam Online zu singen, haben sich Michael Schüler, MGV-Vorsitzender und Dünnes eine bessere Alternative einfallen lassen, die allerdings auch die Disziplin der aktiven Sänger einfordert: „Derzeit proben wir mit MP3-Dateien, die jeder Sänger von unserem Chorleiter je nach Stimme zugeschickt bekommt“, erklärt Schüler. Mit Kopfhörer am PC könne man diese neben dem Lesen der entsprechenden Partitur dann selbstständig üben. Eines dieser Stücke ist beispielsweise das Abendlied von Alwin M. Schronen. Der Vorsitzende und auch der Vereinsvorstand sind zufrieden mit der Resonanz der Sänger bei der ersten Videokonferenz dieser Art und man beschließt, dass man sich nun regelmäßig in diesem Format treffen möchte, um sich über die eigenen gesanglichen Übungen auszutauschen und über die angedachten Hygienekonzepte des Hessischen Sängerbundes zu diskutieren. Besonders die Ansteckungsgefahr über Aerosole wird sehr eingehend vom Männerchor verfolgt.

„Kürzlich haben wir auch gemeinsam uns ein Video von einem professionellen, tschechischen Chor angesehen, der mit Maske gesungen hat. Für uns kommt das aber nicht in Frage“, so Schüler auf Anfrage dieser Zeitung. Dennoch schaut man positiv in die Zukunft: „Unsere Gemeinschaft hat dieses verdammte Virus jedenfalls noch nicht kleingekriegt“, so der Vorsitzende abschließend.

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NNP vom 02.06.2020: “Wie damals bei der Kurzwellenübertragung”

ERBACH MGV „Eintracht“ trifft sich regelmäßig im Videochat zum gemeinsamen Austausch

Tobias Schuhen hat bei sich im Wohnzimmer seine Sängerfreunde stets im Blick. Der zweite Vorsitzende der „Eintracht“ Erbach hat zusammen mit dem Vorstand diese moderne Kommunikation über Videochat angeregt. Foto: Christian Müller

Dass sie derzeit nicht gemeinsam im gewohnten Übungsraum singen können, ist besonders für die Chöre der Region eine große Herausforderung. Die Ansteckungsgefahr ist derzeit einfach zu groß. Der MGV „Eintracht“ Erbach geht deshalb mit der Zeit und trifft sich nun regelmäßig zum Videochat. Beim ersten dieser Art kam fast der gesamte Männerchor zusammen.

Einer, der sich besonders freute, seine Sängerfreunde wiederzusehen, war Thomas Becker. Der Erbacher hatte bei der ersten Videoschalte mit dem Männerchor Geburtstag. Spontan stimmten einige Sänger ein Geburtstagslied an, aber Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes winkte ab. „Das klingt einfach zu blechern. Wir bringen Zoom damit zum surren“, so der Westerwälder, der live „aus seiner Bibliothek“ zugeschaltet war. Das imposante Foto, das er bei einem Besuch der Prager Bibliothek geschossen hatte, wurde vom Videochatprogramm allerdings als Illusion in den Bildhintergrund gerechnet.

„Wir halten über Zoom keine Chorproben ab. Dafür ist dieses Tool einfach nicht geschaffen. Zur Probe gehört der direkte Dialog zwischen den Sängern und dem Dirigenten, das Anleiten und das Zuhören“, wie der engagierte Chorleiter darlegt.  Beim ersten Onlinetreffen machen sich auch einige alltäglich erscheinende Hintergrundphänomene bemerkbar, die eine Chorprobe über Zoom zusätzlich erschweren würden: Bei einem Sänger klingelt spontan das Telefon, bei einem anderen flimmert im Hintergrund der Fernseher in der Wohnung mit. „Das erinnert alles an die Zeit der Kurzwellenübertragung“, stellt Manfred Hahne, stellvertretender Chorleiter, amüsiert fest. Statt gemeinsam Online zu singen, haben sich Michael Schüler, Vorsitzender des MGV „Eintracht“ Erbach, und Dünnes eine bessere Alternative einfallen lassen, die allerdings auch die Disziplin der aktiven Sänger einfordert: „Derzeit proben wir mit MP3-Dateien, die jeder Sänger von unserem Chorleiter je nach Stimme jeweils zugeschickt bekommt“, erklärt Schüler. Mit Kopfhörer am PC könne man diese neben dem Lesen der entsprechenden Partitur dann selbstständig üben. Einer dieser Stücke ist beispielsweise Franz Schuberts „Abendfrieden“.

Der Vorsitzende und auch der Vereinsvorstand ist zufrieden mit der Resonanz der Sänger bei der ersten Videokonferenz dieser Art und beschließt, dass man sich nun regelmäßig in diesem Format treffen möchte, um sich über die eigenen gesanglichen Übungen auszutauschen und über die angedachten Hygienekonzepte des Hessischen Sängerbundes zu diskutieren. Besonders die Ansteckungsgefahr über Aerosole – wie kürzlich bei einem Gottesdienst in Frankfurt – wird sehr eingehend vom Männerchor verfolgt. „Kürzlich haben wir auch gemeinsam uns ein Video von einem professionellen, tschechischen Chor angesehen, der mit Maske gesungen hat. Für uns kommt das aber nicht in Frage“, so Schüler auf Anfrage dieser Zeitung. Dennoch schaut man positiv in die Zukunft: „Unsere Gemeinschaft hat dieses verdammte Virus jedenfalls noch nicht kleingekriegt“, so der Vorsitzende abschließend.

Christian Müller

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CA vom 16.04.2020: “Das Vereinsleben der Sänger ruht zur Zeit”

Gesangverein Eintracht Erbach sagt Maifest ab

ERBACH (dag). Wie gewohnt, würde in einigen Wochen das traditionelle Maifest des Männergesangvereins Eintracht Erbach stattfinden. Doch nicht in diesem Jahr. Und nicht nur das: Auch die Probenarbeit ruht seit Anfang März, die geplante Winterwanderung und besonders die diesjährige Konzertreise zur Mecklenburgischen Seenplatte im Juli, finden allesamt nicht statt. „Wir leben jetzt in vorbildlicher Weise die Werte, die uns zu dem machen, was wir in der Eintracht sind: Ein Team, eine große Vereinsfamilie, denn wir stehen auch in dieser Zeit im Kontakt aber eben rein telefonisch, via Videotelefonie oder mit sonstigen Online-Kontaktmöglichkeiten“, so Eintracht-Vorsitzender Michael Schüler.

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NNP vom 21.11.2019: “Golddiplom für Erbacher Männergesangverein”

Erbach. Dieser Auftritt sorgte für Gänsehautmomente. Der Männergesangsverein Eintracht Erbach bestach beim sakralen Chorwettbewerb der Harmonie Bernbach in der St. Bartholomäus Kirche, konnte mit einer hervorragenden Leistung ein Golddiplom gewinnen und gleichzeitig den Klassensieg erringen. Vorsitzender Michael Schüler streckte bei der Verkündung der Ergebnisse in der Gemeindehalle in Freigericht vor Freude die geballten Fäuste in die Höhe. Der Männerchor hatte es „endlich in Bernbach geschafft“, der ersehnte Lohn war eingeholt: Der Gewinn eines Golddiploms, die höchste Auszeichnung im Chorwesen.

„Es war bereits das dritte Mal, dass wir in Bernbach einen Wettbewerb besuchten. Nach eher durchwachsenen Leistungen in der Vergangenheit ist uns jetzt ein großer Erfolg gelungen“, freute sich Schüler, der mit seinen Mitstreitern von der Eintracht in der Leistungsklasse „B2“ gegen die “Tonblüte” Albstadt aus Unterfranken und “Mozart” Eitelborn aus der Verbandsgemeinde Montabaur antreten musste. Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes bereitete mit dem Erbacher Männerchor seit August drei gesangliche Vorträge für den sakralen Wettbewerb vor. Das anspruchsvolle Programm hat seine Wirkung auf die Zuschauer und auf die Fachjuroren Willi Becker und Andre Schmidt nicht verfehlt. Neben großen Applaus war der Startnummer 1 des Chorwettbewerbs am Ende 22,38 Punkte in der Gesamtwertung sicher, was schließlich auch zum Klassensieg führte vor Albstadt (22) und Eitelborn (20).

„Wir begannen unser Programm mit dem Stück „Preghiera“ von Rossini, es folgte „Ubi Caritas“ des zeitgenössischen Komponisten Ola Gjeilo, sowie das temperamentvolle Spiritual „Ride the Chariot“, das von Henry Smith arrangiert wurde“, so Schüler. Mit dem eingeholten Klassensieg war Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes auch der Dirigentenpreis sicher.

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CA vom 07.11.2019: “Eintracht überzeugt Juroren”

Erbacher Männergesangverein gewinnt Golddiplom und Klassensieg bei sakralem Wettbewerb

ERBACH (ca). Dieser Auftritt sorgte für Gänsehautmomente. Der Männergesangsverein Eintracht Erbach bestach beim sakralen Chorwettbewerb der Harmonie Bernbach in der St. Bartholomäus Kirche, konnte mit einer hervorragenden Leistung ein Golddiplom gewinnen und gleichzeitig den Klassensieg erringen.

Michael Schüler, Vorsitzender des Männergesangsvereins Eintracht Erbach, streckte bei der Verkündung der Ergebnisse in der Gemeindehalle in Freigericht vor Freude die geballten Fäuste in die Höhe. Der Männerchor hatte es „endlich in Bernbach geschafft“, die Anspannung der langen Vorbereitungsphase war vorüber und der ersehnte Lohn war eingeholt: Der Gewinn eines Golddiploms, die höchste Auszeichnung im Chorwesen. „Es war bereits das dritte Mal, dass wir in Bernbach einen Wettbewerb besuchten. Nach eher durchwachsenen Leistungen in der Vergangenheit ist uns jetzt ein großer Erfolg gelungen“, freute sich Schüler, der mit seinen Mitstreitern von der Eintracht in der Leistungsklasse „B2“ gegen die Tonblüte Albstadt aus Unterfranken und Mozart Eitelborn aus Montabaur antreten musste. Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes bereitete mit dem Erbacher Männerchor seit August drei gesangliche Vorträge für den sakralen Wettbewerb vor. Das anspruchsvolle Programm hat seine Wirkung auf die Zuschauer und auf die Fachjuroren nicht verfehlt. Neben großen Applaus war der Startnummer 1 des Chorwettbewerbs am Ende 22,38 Punkte in der Gesamtwertung sicher, was schließlich auch zum Klassensieg führte. „Wir begannen unser Programm mit dem Stück „Preghiera“ von Rossini, es folgte „Ubi Caritas“ des zeitgenössischen Komponisten Ola Gjeilo, sowie das temperamentvolle Spiritual „Ride the Chariot“, das von Henry Smith arrangiert wurde“, so Schüler. Besonders das letzte Stück fand beim Publikum in der vollbesetzten St. Bartholomäus Kirche großen Zuspruch. Auch die mitgereisten „Eintracht“-Fans waren von der Leistung ihres Chores begeistert. Mit dem eingeholten Klassensieg war Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes auch der Dirigentenpreis sicher. Schüler dankte dem musikalischen Leiter wie er mit Akribie, viel Kompetenz und Beharrlichkeit seine Sänger auf den Wettbewerb vorbereitete. Der Sieg wurde am Abend direkt und am Probentag mit einem Dämmerschoppen in der Erlenbachhalle gebührend gefeiert.

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