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NNP vom 02.05.2015: „100 Helfer im Einsatz und fröhliche Gesichter beim Erbacher Maifest“

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Geschafft: Der Vorsitzende des MGV „Eintracht“ Erbach Michael Schüler (rechts) und Walter Dienst nach dem erfolgreichen Fassanstich, im Hintergrund die Sänger des MGV.

Bad Camberg-Erbach. Der traditionelle Fassanstich beim 19. Erbacher Maifest wurde zwar von kühlem, regnerischen Wetter begleitet, dennoch hatten sich zahlreiche Besucher auf dem alten Sportplatz, im geheizten Zelt eingefunden, um live dabei zu sein. Der Vorsitzende Michael Schüler freute sich über den Zuspruch, und sogleich stimmten die Sänger des MGV „Eintracht“ Erbach die Besucher musikalisch ein. Das unter der Leitung ihres Chorleiters Karl-Wilhelm Dünnes vorgetragene Lied „Der frohe Wandersmann“ passte bestens zum 1. Mai, der ja der Wandertag des Jahres ist. Nachdem die Sänger mit ordentlich Applaus belohnt wurden, wurde es ernst. Der Erbacher Jagdpächter Walter Dienst bekam die obligatorische Spritzschutz Schürze umgebunden und schritt zur Tat. Michael Schülers Beistand war nicht nötig, denn ehe man sich versah, hatte Walter Dienst mit zwei gezielten Schlägen den Zapfhahn ins Fass eingetrieben, ohne auch nur einen einzigen Tropfen zu vergeuden. Frisch gezapft genoss er mit Michael Schüler den ersten Krug. Die Sänger erfreuten die Besucher noch mit dem Lied „Ein Bursch und Mägdelein flink und schön“, auch bekannt unter „Süß Liebe liebt den Mai“, und wurden hierfür mit reichlich Beifall belohnt. Im trockenen, geheizten Zelt ließen es sich die Gäste gut gehen, und Stadtverordnetenvorsteher Heinz Schaus (SPD) versprach den Sängern ganz spontan, angesichts des leicht desolaten Holzhammers im nächsten Jahr einen neuen für den Fassanstich zu spenden. Gestern waren die Veranstalter für den Ansturm der alljährlich zahlreich vorbeikommenden Fahrradfahrer und Wanderer gerüstet, Zahlreiche Helfer sorgten wie an vielen Orten im Nassauer Land dafür, dass niemand hungrig oder durstig weiter ziehen musste. Auch an die kleinen Besucher hatte man gedacht, der Klassiker, die beliebte Hüpfburg, war aufgebaut, der angrenzende Spielplatz lud zur Nutzung ein, und wer wollte, konnte sein Geschick an der Torwand testen.

Eine tolle Truppe

Rund 100 Helfern waren im Einsatz, manche hatten sogar extra Urlaub genommen, um bei den Vorbereitungen tatkräftig zu helfen. Michael Schüler: „Ich bin sehr froh das diese tolle Truppe dahinter steht, denn ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen.“ (hvo)

 

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