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WZ vom 03.05.2016: “Männerchor-Harmonie bot ein ausgewogenes Frühlingskonzert”

Mitwirkende brachten in Rennerod sakrale und weltliche Lieder zu Gehör

Rennerod. Unter dem Motto “Mein Gott, wie schön ist Deine Welt” hat der Männerchor-Harmonie Rennerod ein Frühlingskonzert in der katholischen Pfarrkirche Rennerod veranstaltet. Als Gäste konnten die Renneroder Sänger den befreundeten Männergesangverein Eintracht aus Erbach im Taunus, die Cellistin Judith Dietz, die Pianistin Carmen Laufer, den Bassisten Hans-Albert Demer und die beiden Renneroder Trompeter Niklas Gros und Hans Zilles begrüßen. Die Zuhörer verfolgten die Beiträge des fast zweieinhalbstündigen Konzerts und großer Aufmerksamkeit und Begeisterung.

Die beiden Chorleiter, Andreas Schröder, Rennerod, und Karl-Wilhelm Dünnes, Erbach, hatten ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt, welches sich in einen sakralen und einen weltlichen Teil gliederte. Beide fungierten auch als Moderatoren. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Arnold Riebel eröffnete der Männerchor das Konzert eindrucksvoll mit den zeitgenössischen Chorwerken “In Paradisum” und “Pater noster” – und gedachte damit gleichzeitig den verstorbenen Sängern der vergangenen zehn Jahre.

Gemeinsam mit Hans-Albert Demer erklangen anschließend “Gnädig und barmherzig” von A. E. Grell und das Spiritual “Burden down Lord”. Das gefühlvoll vorgetragene Spiritual “My Lord, what a mornin” beendete den ersten Auftritt des Männerchores. Mit der “Elegie” von Gabriel Fauré zogen Judith Dietz und Carmen Laufer die Zuhörer in ihren Bann. Das Zusammenspiel von Cello und Klavier bildete einen ersten angenehmen Kontrast zum dargebrachten Chorgesang. Der Chor aus Erbach mit dem Vorsitzenden Michael Schüler hatte für den sakralen Teil fünf Stücke vorbereitet. Mit den Werken wie “Ubi Caritas”, “Wachet auf” und “Ave verum” boten die Sänger die große Vielfalt ihres Könnens dar und überzeugten mit ausgewogenem Chorklang.  Das kraftvolle “I will praise thee, o Lord” quittierte das Publikum mit großem Applaus. Der Bassist ließ ein perfekt vorgetragenes “Vater unser” von Hanne Haller und “Halleluja” von Leonhard Cohen hören.

Der Trompetenklang von Niklas Gros und Hans Zilles eröffnete den weltlichen Teil des Frühlingskonzertes. Ihre Vorträge “Sah ein Knab ein Röslein stehn” und “My Heart will go on” ließen sie von der Orgelbühne der Kirche erklingen. Lieder aus der Romantik gelten als Herzstück des Männerchorgesangs. Die Sänger der Eintracht Erbach präsentierten Interpretationen der Stücke “Der frohe Wandersmann”, “Die Nacht” und “Frisch gesungen” von den Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, Franz Schubert und Friedrich Silcher. Demer unterstützte sie mit seiner hervorragenden Bassstimme bei dem Chorwerk “Kein schöner Land”, bevor er mit “Die Rose” von Amanda McBroom ein weiteres Solostück vortrug. Der Männerchor-Harmonie sang gefühlvoll Robert Schumanns “Der träumende See”, um dann mit “Linden Lea” von Ralph Vaughan Williams die Zuhörer zu einer Reise in die südenglische Grafschaft Dorset einzuladen. Passend dazu sang Hans-Albert Demer die “Weißen Klippen”. Schwungvoll wurden die Zuhörer mit den bekannten Volksliedern “Wach auf meins Herzens Schöne” von Walter Rein und Kurt Lissmanns “O du schöner Rosengarten” in frühlingshafte Stimmung versetzt. Der wunderschöne fünfstimmige Satz “Abendlied” von Carl Fr. Adam bildete, feinfühlig interpretiert, den Schlusspunkt des offiziellen Konzertprogramms. Den krönenden Abschluss des Konzertes bot das gemeinsame Singen von “Eintracht” und “Harmonie”: Sie wählten den Titel “Abendfrieden” von Franz Schubert – und passend zum Konzerttitel endet das Chorwerk mit dem Ausruf “Wie schön, o Gott, ist deine Welt”.

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